Ratgeber
Anschlussgröße der Umwälzpumpe: DN25, DN32 und die Gewinde
DN25 ist der Standard und bedeutet ein G-1½"-Überwurfgewinde. DN32 entspricht G 2", DN15 entspricht G 1". Die Verschraubung verbindet das Pumpengewinde mit deinem Rohr - und die meisten Pumpen liefern sie nicht mit.
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Die Anschlussgröße entscheidet darüber, ob deine Pumpe überhaupt ans Rohr passt. Sie wird als Nennweite DN angegeben, also DN25, DN32 oder DN15. Wichtig: diese Zahl beschreibt den ungefähren Rohrdurchmesser, nicht das Gewinde der Verschraubung. Genau da entsteht die klassische Verwirrung beim Kauf.
DN, Zoll und das Überwurfgewinde
An der Pumpe sitzt ein Außengewinde, auf das die Überwurfmutter der Verschraubung greift. Diese Mutter ist absichtlich größer als das eigentliche Rohr. Deshalb ergibt sich diese Zuordnung:
| Nennweite | Überwurfgewinde an der Pumpe | typischer Einsatz |
|---|---|---|
| DN25 | G 1½" | Standard im Einfamilienhaus |
| DN32 | G 2" | größere Anlagen, mehr Durchfluss |
| DN15 | G 1" | kleine Anlagen, enge Einbauten |
Der Knackpunkt: DN25 fühlt sich an, als müsste es ein 1"-Gewinde sein, tatsächlich ist es aber G 1½". Wer das nicht weiß, bestellt schnell die falsche Verschraubung. Merke dir einfach die Paarung DN25 gleich G 1½".
Die erste Zahl im Pumpennamen ist die Nennweite. "25-60" bedeutet DN25, "32-..." bedeutet DN32. Wie der Rest des Namens aufgebaut ist, liest du unter Pumpenbezeichnung entschlüsseln.
Die Verschraubung verbindet Pumpe und Rohr
Die Verschraubung (das Überwurfmutter-Set) stellt die eigentliche Verbindung zwischen Pumpengewinde und Rohr her. Eine Angabe wie "DN25 G 1½" x 1" IG" heißt: sie passt auf eine DN25-Pumpe und schraubt sich auf ein Rohr mit 1"-Innengewinde. So kombinierst du das große Pumpengewinde mit dem meist kleineren Rohrgewinde.
Wichtig zu wissen: die meisten Hocheffizienzpumpen werden ohne Verschraubungen geliefert. Wenn du die alten nicht wiederverwenden kannst oder möchtest, brauchst du ein passendes Set dazu.
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Wenn das Rohr eine andere Größe hat
Hat dein Rohr ein kleineres Gewinde als die Pumpe, brauchst du entweder eine Verschraubung mit der passenden Innengewinde-Angabe oder ein Reduzierstück, etwa von 1½" auf 1". Miss beziehungsweise prüfe dein Rohrgewinde vorher genau, damit das Set beim ersten Versuch passt.
Neue Flachdichtungen gehören zu jedem Anschluss dazu. Alte, harte Dichtungen sind die häufigste Ursache für eine undichte Verschraubung - lieber gleich frische einsetzen und die Überwurfmuttern fest, aber nicht mit Gewalt anziehen.
Anschluss und Baulänge gehören zusammen. Steht bei dir die Länge noch nicht fest, lies Einbaulänge 130 oder 180 mm. Und wenn du eine Übersicht über die passenden Sets suchst, hilft die Seite Welche Umwälzpumpe passt? sowie das Verschraubungs-Set DN25/DN32.
Häufige Fragen
Warum bedeutet DN25 ein 1½"-Gewinde und nicht 1"?
Weil sich DN25 (Nennweite 25) auf den Rohrdurchmesser bezieht, nicht auf das Überwurfgewinde. Die Überwurfmutter der Verschraubung ist bewusst größer als das Rohr, damit sie darüber greifen kann. Deshalb sitzt an einer DN25-Pumpe ein G-1½"-Gewinde, obwohl es sich "wie 1 Zoll" anfühlt. Genau diese Verwechslung sorgt beim Kauf für die meisten Fehlgriffe.
Welche Anschlussgröße hat meine Pumpe?
Das steht im Modellnamen: die erste Zahl. Bei "25-60" oder "25/1-6" ist es DN25, bei "32-..." DN32, bei "15-..." DN15. DN25 ist im Einfamilienhaus mit Abstand am häufigsten.
Sind die Verschraubungen bei der Pumpe dabei?
Meist nicht. Viele Hocheffizienzpumpen werden ohne Verschraubungen geliefert; die musst du oft separat kaufen. Dabei ist dagegen in der Regel eine Wärmedämmschale und ein Netzstecker beziehungsweise Anschlussstecker.
Kann ich von 1½" auf 1" reduzieren?
Ja, dafür gibt es passende Reduzierstücke. Wenn dein Rohr ein 1"-Innengewinde hat, verbindet eine Verschraubung "DN25 G 1½" auf 1" IG" die Pumpe mit dem Rohr. Prüfe vorher, welches Gewinde dein Rohr tatsächlich hat.