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Umwälzpumpe im Sommerbetrieb: nicht komplett abstellen
Viele Regelungen schalten die Umwälzpumpe im Sommer ab. Damit der Rotor nach Monaten Stillstand nicht festsetzt, ist ein regelmäßiger Pumpen-Kick sinnvoll. Trenne alte Pumpen im Sommer nicht komplett vom Strom, sonst können sie sich festsetzen.
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Im Sommer wird kaum geheizt, und viele Heizungsregelungen schalten die Umwälzpumpe deshalb ab. Das ist grundsätzlich richtig und spart Energie. Der Haken: Steht eine Pumpe monatelang still, kann sich der Rotor festsetzen und läuft im Herbst nicht mehr an.
Warum der Rotor im Sommer festsetzt
Der Rotor einer Nassläuferpumpe dreht im Heizungswasser. Bewegt er sich über lange Zeit nicht, können sich Ablagerungen bilden und der Rotor sitzt fest. Genau deshalb häufen sich im Herbst die Fälle, in denen die Pumpe nach der ersten kalten Nacht nicht mehr anläuft.
Ein Pumpen-Kick, auch Anti-Blockier-Lauf genannt, ist ein kurzer, regelmäßiger Lauf, der den Rotor bewegt und ein Festsetzen verhindert. Viele moderne HE-Pumpen und Heizungsregelungen führen ihn automatisch aus. Lass die Pumpe deshalb im Sommer an der Stromversorgung.
Alte Pumpen nicht komplett vom Strom trennen
Besonders alte, ungeregelte Pumpen solltest du im Sommer nicht monatelang komplett stromlos machen. Ohne Strom gibt es keinen Anti-Blockier-Lauf, und das Risiko, dass sich der Rotor festsetzt, steigt spürbar.
Wenn deine Pumpe nach dem Sommer nicht mehr anläuft, gehst du so vor:
- Pumpe zuerst von der 230-V-Netzspannung trennen.
- Bei HE-Pumpen die Deblockierfunktion nutzen, sofern vorhanden.
- Bei alten Pumpen lässt sich der Rotor oft über die Schlitzschraube in der Mitte des Gehäuses wieder freigängig machen.
- Danach wieder anschließen und prüfen, ob die Pumpe rund läuft.
Bevor du an Gehäuse oder Schlitzschraube arbeitest, trennst du die Pumpe sicher von der 230-V-Spannung. Beim elektrischen Teil gilt: Bist du unsicher, übernimmt eine Fachkraft wie Heizungsbauer oder Elektriker.
Moderne HE-Pumpen lösen das Problem elegant
Aktuelle HE-Pumpen bringen einen automatischen Anti-Blockier-Lauf mit. Sie drehen den Rotor in Ruhephasen regelmäßig kurz durch, sodass er gar nicht erst festsitzt. Wenn deine alte Pumpe jeden Herbst zickt, ist das ein guter Grund, über einen Austausch nachzudenken.
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Ob deine Pumpe wirklich festsitzt oder aus einem anderen Grund stillsteht, klärst du in Umwälzpumpe läuft nicht. Wie viel Strom deine Pumpe im Jahr zieht, rechnest du in Stromverbrauch der Umwälzpumpe berechnen nach. Und wenn die neue Pumpe läuft, stellst du sie mit Umwälzpumpe richtig einstellen optimal ein.
Häufige Fragen
Soll ich die Umwälzpumpe im Sommer ausschalten?
Ganz vom Strom trennen solltest du besonders alte Pumpen nicht, denn nach Monaten Stillstand kann sich der Rotor festsetzen. Besser ist es, die Pumpe an der Stromversorgung zu lassen, damit sie ein regelmäßiger Pumpen-Kick kurz durchdreht - bei modernen HE-Pumpen aus der Pumpe selbst, bei alten Pumpen über die Heizungsregelung, sofern diese eine solche Funktion hat.
Was ist ein Pumpen-Kick?
Ein Pumpen-Kick oder Anti-Blockier-Lauf ist ein kurzer, regelmäßiger Lauf der Pumpe. Er verhindert, dass der Rotor im Stillstand festsitzt. Viele moderne HE-Pumpen und Regelungen machen das automatisch.
Meine Pumpe ist nach dem Sommer festgesetzt, was tun?
Zuerst die Pumpe von der 230-V-Spannung trennen. Viele HE-Pumpen haben eine Deblockierfunktion, ältere Pumpen lassen sich oft über die Schlitzschraube in der Mitte wieder freigängig machen. Bei Unsicherheit hilft eine Fachkraft.
Spart es Strom, die Pumpe im Sommer ganz abzuschalten?
Eine moderne HE-Pumpe braucht im Normalbetrieb ohnehin wenig Strom. Das Risiko eines festsitzenden Rotors wiegt schwerer als die kleine Ersparnis. Der automatische Anti-Blockier-Lauf ist der bessere Weg.